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Am 03. April 2007 wurde der Bückerverein offiziell gegründet.

Organisationsstruktur  HB – UUO

Für sämtliche zugelassene Piloten ist es zwingend, die Vereinsorganisation und Betriebsreglemente zu studieren

Betriebsreglement Bücker HB-UUO 

Zweck
Der Betrieb des Bückers HB - UUO wird durch den Halterverein „Bücker HB - UUO organisiert.
Dieses Reglement regelt die Details für den Betrieb und Unterhalt des Flugzeugs ergänzend zum AFM.

Einsatz des Flugzeuges
Den Mitgliedern des Vereins Bücker HB - UUO soll ein „Oldtimer“ Kunstflugzeug zur Verfügung stehen, um den Wünschen: Erlebnis Kunstflug, Oltimer-Rundflüge und Flüge an Veranstaltungen zu entsprechen. Der Betriebsleiter resp. der Vorstand koordiniert alle Aktivitäten.

Reservationen
Reservationen müssen im Kalender auf der Homepage des Haltervereins Bücker HB - UUO gemacht werden. Der Zugang zum Reservationssystem wird vom Vorstand nach
nach Erfüllung der Voraussetzung für das Pilotieren des Bückers freigeschaltet.

Pilotenkreis
Der Pilotenkreis besteht aus den aktiven Mitgliedern des Haltervereins mit gültigen Ausweisen und dem geforderten Trainingsnachweis von total min. 500 Std. davon min. 50 Std. mit Heckradflugzeugen. 
 Zu Beginn der Saison sind der Mitgliederbeitrag sowie die Flugpauschale zu Gunsten des Vereins einzubezahlen.

Kontrollflüge
Grundsätzlich ist zu Beginn der Saison ein Kontrollflug mit einem vom Vorstand bestimmten Fluglehrer zu absolvieren. Es wird an die Eigenverantwortung jedes Einzelnen appelliert. Aus nahmen sind Piloten mit aktueller Qualifikation (3 Landungen in den letzten 2 Monaten) und die vom Vorstand bestimmten Fluglehrer resp. Piloten. Die Absolvierung des Saison-kontrollflugs ist im Flugreisebuch einzutragen und dem Präsidenten zu melden.

Fluglehrer
Der Fluglehrerkreis wird durch den Vorstand des Vereins bestimmt. Auch diese müssen Mitglieder des Vereins sein. Damit sind diese für ihre Tätigkeit im Rahmen des Vereins versichert (exklusive Kunstflugschulung). Die Pauschale wird nur fällig, wenn sie private Flüge durchführen wollen.

Preise für die Flugzeit
Die Preise für Eigentümer resp. andere Piloten für die Flugminute (FTC)  wird durch die Miteigentümerversammlung so angesetzt, dass alle anfallenden Kosten gedeckt sind (nasse Vermietung). Auswärtiges Auftanken ist vom Piloten direkt zu bezahlen; die Auslagen werden nach Vorlage der Belege rückerstattet. Es erfolgt eine monatliche Abrechnung.

Versicherung
Der Bücker ist zu einem Wert von Fr. 175‘000.- vollkasko versichert. Der Selbstbehalt beträgt Fr. 5‘000.-
Bei unsachgemässer oder gar fahrlässiger Beschädigung des Flugzeugs, hat der verantwortliche Pilot die Reparatur des Schadens resp. den Selbstbehalt zu bezahlen. 

Operationelles
Der Betrieb des Bückers erfolgt gemäss dem AFM resp. der Checkliste HB-UUO
Besondere Beachtung gilt folgenden Punkten:
- Überprüfung der Eintragungen im Flugreisebuch (Spalte Bemerkungen)
- Kontrolle des Flight Time Counters (FTC)
- Oelstand mindestens 4 Quarts ( maximal 6 Quarts für Akroflüge)
- nach Beendigung eines Flugs ist das Flugzeug zu reinigen, zu tanken  und in ordentlichem
  Zustand zu  hangarieren.
- Das Flugreisebuch ist nach jedem Flug nachzuführen; Eintrag der Flugzeiten resp. des
  Zählerstands des FTC (Basis für Verrechnung); Art des Fluges und Ticket Nr. bei 
  Passagierflügen.
- Landungen auf anderen Flugplätzen als der Home Base bedürfen der Einführung resp. der 
  Rücksprache mit einem Fluglehrer und dem Betriebsleiter.
- Starts und Landungen finden wenn immer möglich auf Graspisten statt   (LSZG Piste Süd)
- Starts und Landungen auf Hartbelagpiste nach Einführung durch einen Fluglehrer. 

Unterhalt
Der Unterhalt für den sicheren Betrieb wird durch den Verantwortlichen „Technik“ organisiert. 

Kunstflüge
Zulässig sind alle Figuren welche am Doppelsteuer geübt und sicher beherrscht werden.
Rückenvrille, Männchen und gerissene Figuren sind verboten. Nach dem Kunstflug ist der
G-Messer abzulesen und die max. postitive / negative Beschleunigung zu registrieren.
Kunstflüge Solo oder mit Passagieren erfolgen ausschliesslich in den definierten Sektoren über den Flugplätzen nicht unterhalb 3000ft AGL / 900m AGL.
Kunstflüge mit Passagieren richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen und den
Weisungen des BAZL (im Anhang). Mit Passagieren dürfen keine Figuren mit negativen Beschleunigungen geflogen werden.  Anhang Seite 3.

Inkraftsetzung durch Beschluss der Versammlung vom 2.4.2012

Für den Vorstand:  Robert Mathys

 Anhang

Auszug aus dem Luftrecht
Der vorliegende Auszug erhebt kein Anspruch auf Vollständigkeit.
VVR Art 10:     Mit einem Luftfahrtzeug darf nur so viel Lärm verursacht
werden, wie es bei rücksichtsvollem Verhalten und
sachgemässer Bedienung unvermeidbar ist. 

VVR Art 11: In den Lufträumen B,C und D sowie über Flugplätzen
dürfen Kunstflüge nur mit Bewilligung der zuständigen
Flugverkehrsleitstelle oder wenn eine solche fehlt, mit
Bewilligung des Flugplatzleiters durchgeführt werden.
Die Mindesthöhe bei Kunstflügen beträgt 500m über
Grund. Über dichtbsiedelten Zonen von Ortschaften
sowie bei Nacht sind Kunstflüge untersagt.

RFP Art 59:     Der Träger der Erweiterung für Kunstflug ist, sofern er die
Bedingungen von Art 15 Absätze 1 und 2 erfüllt berechtigt:

a. mit Flugzeugen nichtgewerbemässige Kunstflüge
ohne Passagiere durchzuführen.

b. nichtgewerbemässige Kunstflüge mit Passagieren
nach den Weisungen des BAZL und unter Aufsicht des
Flugplatzleiters oder eines Fluglehrers durchzuführen. 

Weisung BAZL vom 1.1.1986 über Kunstflug mit Passagieren
Der Träger der Erweiterung für Kunstflug ist gestützt auf Art 59 b Bzw. 153 b
und c des RFP berechtigt, unter Aufsicht des Flugplatzleiters oder eines
Fluglehrers Kunstflüge mit Passagieren durchzuführen, wenn er

a. in den letzten 30 Tagen auf dem betreffenden Luftfahrzeugmuster
wenigstens ein Kunstflugprogramm, bei welchem mindestens die
vorgesehenen Figuren einwandfrei geflogen wurden, ausgeführt hat. 

b.den Passagier über das vorgesehene Kunstflugprogramm orientiert hat.

c. sich vergewissert hat, dass dieser richtig angegurtet ist. Sofern möglich,
soll der Steuerknüppel auf dem Passagiersitz entfernt werden.

Kunstflüge mit Passagieren mit Unterschreiten der gesetzlich vorgeschriebenen
Mindestflughöhe bedürfen einer speziellen Bewilligung des BAZL
Kunstflüge mit Passagieren im Rahmen öffentlicher Flugveranstaltungen sind untersagt.


Reservationen müssen im Kalender auf der Homepage des Haltervereins Bücker HB - UUO gemacht werden. Der Zugang zum Reservationssystem wird vom Vorstand nach

nach Erfüllung der Voraussetzung für das Pilotieren des Bückers freigeschaltet.

Mit einem Luftfahrtzeug darf nur so viel Lärm verursacht werden, wie es bei rücksichtsvollem Verhalten und sachgemässer Bedienung unvermeidbar ist

Checkliste Bücker HB-UUO


Statuten: Halterverein Bücker HB - UUO

I.                                                         NAME UND SITZ


Art. 1

Unter dem Namen „Halterverein Bücker HB-UUO“ besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff. ZGB als juristische Person. Der Verein besteht auf unbestimmte Dauer.

Art. 2

Der Verein hat seinen Sitz beim jeweiligen Präsidenten oder Betriebsleiter.

 

II.                                                        ZIEL UND ZWECK

Art. 3

Von der Eigentümergemeinschaft Bücker HB - UUO (EGBü) erhält der Verein gemäss Miteigentümer- Vereinbarung vom 3.4.2007 den Bücker HB - UUO zur Nutzung.

Zu diesem Zweck erlässt der Verein ein Betriebsreglement, schliesst die notwendigen Versicherungen ab und organisiert den zum Erhalt der Lufttüchtigkeit notwendigen Unterhalt.

Der Halterverein tritt gegenüber dem BAZL als Halter auf.

III.                                                       MITGLIEDSCHAFT 

Art. 4

Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, welche Ziel und Zweck des Vereins anerkennen und zu fördern bereit sind. Der Verein besteht aus Aktivmitgliedern (Piloten) und Passivmitgliedern (Gönner). Alle Bücker HB-UUO - Piloten müssen Mitglied des Vereins sein.

Aufnahmegesuche sind schriftlich (e-mail) an den Präsidenten zu richten. Ueber die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit einer Zweidrittel-Mehrheit. 

Art. 5

Die Anzahl der Mitglieder des Haltervereins Bücker HB-UUO ist nicht limitiert.

Art. 6

Jedes Aktivmitglied und Passivmitglied hat einen von der Hauptversammlung jährlich festzusetzenden Jahresbeitrag zu leisten.

Art. 7

Jedes Aktivmitglied (aktive Piloten ) hat jährlich eine Flugpauschale von  Fr.  1'000.-   zu entrichten. Diese wird weder verzinst noch zurückerstattet. Daraus ergibt sich das Anrecht, während einem Jahr das Flugzeuge zu den von den Eigentümern jährlich festgelegten Flugpreisen zu benutzen.

Zudem hat jeder Pilot zu Beginn der Saison einen Kontrollflug mit einem der bestimmten Fluglehrer nachzuweisen.

Art. 8

Aktivmitglieder sind aktive, qualifizierte Piloten. Die Aktivmitglieder haben volles Stimmrecht.
Passivmitglieder (Gönner) haben kein Stimmrecht.

Art. 9

Die Mitgliedschaft erlischt durch: 

a)         Austritt / nicht Erneuerung            b)      Ausschluss                  c)         Todesfall
 

Der Austritt kann auf Ende eines Kalenderjahres erfolgen. Erfolgt der Austritt aus gesundheitlichen Gründen oder wegen fehlender Fluglizenz, so entscheidet der Vorstand betreffend die Rückvergütung der Flugpauschale.

Der Ausschluss kann vom Vorstand mit Zweidrittel-Mehrheit gegen jedes Mitglied ausgesprochen werden, welches sich eines unehrenhaften Verhaltens schuldig macht, welches die Interessen des Vereins schädigt oder nicht mehr fliegerisch aktiv ist. Der Beschluss des Ausschlusses erfolgt in der Regel nur nach Anhörung des Mitgliedes, wird diesem schriftlich mitgeteilt und gilt sofort. Gegen diesen Beschluss besteht eine Rekursmöglichkeit an die Hauptversammlung.
 
IV.                                                       ORGANE

Art. 10

Die Organe des Haltervereins: Bücker HB-UUO sind:

a)         die Hauptversammlung

b)         der Vorstand

d)         die Revisionsstelle

a)                     Die Hauptversammlung

Art. 11

Die ordentliche Hauptversammlung findet alljährlich vor Beginn der Flugsaison statt.

Die Einladung zur Hauptversammlung erfolgt unter Einhaltung einer Frist von mindestens 20 Tagen schriftlich durch den Vorstand unter Angabe der Traktanden.

Anträge zuhanden der Hauptversammlung sind spätestens eine Woche im Voraus schriftlich an den Präsidenten zu richten.

Art. 12

Eine ausserordentliche Hauptversammlung ist auf Beschluss des Vorstandes, auf Antrag von mindestens einem Fünftel der Mitglieder oder auf Antrag der Revisionsstelle einzuberufen. Die Einladung hat zehn Tage vor der Versammlung zu erfolgen.


Art. 13

Die Aufgaben und Kompetenzen der Hauptversammlung sind folgende:

a)         Abnahme des Jahresberichts, der Jahresrechnung und der Bilanz sowie des Berichts der Revisionsstelle

b)         Entlastung des Vorstandes, des Betriebsleiters und der Revisionsstelle

c)         Festsetzung des Jahresbudgets und der Jahresbeiträge

d)         Wahl des Präsidenten, der übrigen Vorstandsmitglieder und der Revisionsstelle

e)         Behandlung von Anträgen des Vorstandes und der Mitglieder, Erledigung von Rekursen

f)          Änderung der Statuten

g)         Auflösung des Vereins

h)         Beschluss der Versicherungslösung

i)          Erlass eines Betriebsreglements
 

Art. 14

Beschlüsse an der Hauptversammlung werden in offener Abstimmung mit einfachem Mehr gefasst.

Die Abstimmung erfolgt nur dann geheim, wenn dies ausdrücklich von der Mehrheit der anwesenden Mitglieder verlangt wird. Bei Stimmengleichheit hat der Präsident den Stichentscheid.

Alle anwesenden Aktivmitglieder haben das gleiche Stimmrecht. Stellvertretung ist bei den natürlichen Personen nicht zulässig. Die juristischen Personen gelten als ein Mitglied und üben das Stimmrecht durch einen bevollmächtigten Vertreter aus.

Die Beschlüsse werden protokolliert.
 

b)                     Vorstand

Art. 15

Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern und wird von der Hauptversammlung auf eine Amtsdauer von zwei Jahren gewählt. Mit Ausnahme des Präsidenten konstituiert dieser sich selbst. Der Vorstand ist beschlussfähig, sofern mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Er wird einberufen auf Antrag des Präsidenten oder auf Verlangen eines Vorstandsmitgliedes. Auch bei Stimmen-gleichheit zählt die Stimme des Präsidenten einfach.

Scheiden Vorstandsmitglieder während der Amtsdauer aus, ergänzt sich der Vorstand bei Bedarf von selbst. Ergänzungsmitglieder sind an der nächsten Hauptversammlung zu bestätigen.
 
Art. 16

Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

a)         Präsident

c)         Aktuar

d)         Kassier

e)         Betriebsleiter

Art. 17

Dem Vorstand stehen grundsätzlich alle Befugnisse zu, welche nicht ausdrücklich der Hauptversammlung vorbehalten sind. Es sind dies insbesondere:

a)         Vorbereitung und Durchführung der ordentlichen und ausserordentlichen

            Hauptversammlungen

b)         Wahl der Fluglehrer

c)         Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern

d)         Ausarbeiten von Statuten, Anträgen und Reglementen

Art. 18

Der Vorstand vertritt den Verein nach aussen. Die Mitglieder zeichnen kollektiv zu Zweien.

c)         Betriebsleiter

Art. 19

Der Betriebsleiter ist zuständig für die Organisation des Flugbetriebs und den Unterhalt des Flugzeugs. Dieser zeichnet in Zusammenhang mit diesen Aufgaben einzeln. Unvorhergesehene grosse Reparaturen resp. Erneuerungen sind mit den Miteigentümern abzusprechen.
 
d)         Revisionsstelle

Art. 20

Das Geschäftsjahr fällt mit dem Kalenderjahr zusammen. Jeweils auf den 31. Dezember, erstmals auf den 31.12.07, wird die Jahresversammlung mit Bilanz und Erfolgsrechnung abgeschlossen. 

Art. 21

Die Revisoren prüfen die Jahresrechnung und erstatten der Hauptversammlung schriftlichen Bericht. Sie stellen der Hauptversammlung Antrag auf Erteilung oder Verweigerung der Décharge gegenüber Kassier und Vorstand.

Art. 22

Die Hauptversammlung bestimmt die Anzahl der Revisoren, mindestens aber zwei. Sie kann auch Ersatzrevisoren vorsehen. Die Revisoren werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt.

Mitglieder des Vorstandes können nicht gleichzeitig Mitglied der Revisionsstelle sein.

Anstelle einer natürlichen Person kann auch eine Treuhandgesellschaft in Form einer juristischen Person mit dem Revisionsmandat beauftragt werden.

 

V.                                                   DAS VEREINSVERMÖGEN 

Art. 23

Das Vermögen des Vereins wird finanziert durch die Jahresbeiträge der Mitglieder, die überschüssigen Flugpauschalen, allfällige Überschüsse aus der Betriebsrechnung oder aus Veranstaltungen sowie über eventuelle Sponsorbeiträge und Darlehen.

Art. 24

Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen. Die persönliche Haftbarkeit der Mitglieder für die Verbindlichkeiten des Vereins ist ausgeschlossen.

Mitglieder, deren Mitgliedschaft vor einer allfälligen Auflösung des Vereins erlischt, haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.



VI.                                    STATUTENÄNDERUNG UND AUFLÖSUNG  

Art. 25

Für eine Statutenänderung oder die Auflösung des Vereins ist die Zustimmung von zwei Drittel aller anwesenden Aktivmitglieder nötig.

Art. 26

Im Falle der Auflösung des Vereins bestimmt die Hauptversammlung über die Aufteilung des Liquidationserlöses.

Die Statuten wurden in der vorliegenden, revidierten Form an der Hauptversammlung vom 18. März 2009 in  Bettlach genehmigt und sind sofort in Kraft getreten.

Copyright 2007, Halterverein Bücker HB-UUO